Kipp & Zonen CM4 – Hochtemperatur-Pyranometer
Das Kipp & Zonen CM4 ist ein spezielles Hochtemperatur-Pyranometer zur Messung der Bestrahlungsstärke in W/m² unter extremen thermischen Bedingungen.
Mit einem Betriebstemperaturbereich von −40 bis +150 °C eignet sich das CM4 insbesondere für Klimakammern, Sonnensimulationsanlagen, Umweltprüfstände und industrielle Testlabore. Die Bestrahlungsstärke kann damit direkt unter den tatsächlichen Temperaturbedingungen einer Prüfung gemessen werden.
Der breite Spektralbereich von 300 bis 2.800 nm und eine maximale Bestrahlungsstärke von 4.000 W/m² machen das CM4 besonders interessant für kombinierte Temperatur- und Bestrahlungsprüfungen in Automotive Testing, Materialprüfung und Umweltsimulation.
Highlights
- Hochtemperatur-Pyranometer bis +150 °C
- Bestrahlungsstärke bis 4.000 W/m²
- Spektralbereich 300–2.800 nm
- Analoger Ausgang 0–40 mV
- Integrierter Pt100-Temperatursensor
- 10 m Hochtemperatur-Signalkabel
- ISO 9060:2018 Spectrally Flat Class C
- Ideal für Klimakammern und Sonnensimulation
| Messgröße | Bestrahlungsstärke |
|---|---|
| Einheit: | W/m² |
| Messprinzip: | Thermopile-Pyranometer |
| Klassifizierung: | ISO 9060:2018 Spectrally Flat Class C |
| Spektralbereich: | 300–2.800 nm |
| Maximale Bestrahlungsstärke: | 4.000 W/m² |
| Analogausgang: | 0–40 mV |
| Ansprechzeit: | < 8 s bei 95 % |
| Betriebstemperatur: | −40 bis +150 °C |
| Temperaturmessung: | Integrierter Pt100-Temperatursensor |
| Sichtfeld: | 180° |
| Schutzart: | IP67 |
| Kabellänge: | 10 m Hochtemperatur-Signalkabel |
Das CM4 wurde speziell für Messungen entwickelt, bei denen herkömmliche Pyranometer aufgrund hoher Umgebungstemperaturen nicht eingesetzt werden können.
Das CM4 eignet sich insbesondere zur Messung der Bestrahlungsstärke unter hohen Temperaturen.
Typische Anwendungen sind:
- Klimakammern
- Sonnensimulationskammern
- Umweltprüfstände
- Automotive Testing
- Gesamtfahrzeugprüfung
- Komponentenprüfung
- Interieur- und Exterieurprüfung
- Materialprüfung
- thermische Belastungsprüfungen
- Forschung und Entwicklung
Durch seine Temperaturbeständigkeit bis +150 °C kann der Sensor direkt innerhalb der Prüfkammer und auf Höhe des Prüflings positioniert werden.
Das CM4 misst die tatsächlich auf eine Fläche auftreffende Bestrahlungsstärke in Watt pro Quadratmeter (W/m²).
Dadurch kann überprüft werden, welche Strahlungsleistung unter den realen Prüfbedingungen tatsächlich am Prüfling ankommt.
Typische Messaufgaben sind:
- Bestrahlungsstärke messen
- Strahlungsleistung in W/m² messen
- künstliche Sonnenstrahlung messen
- Bestrahlungsverteilung erfassen
- Prüfbedingungen überprüfen
- Referenz- und Vergleichsmessungen
- Homogenitätsmessungen
Der integrierte Pt100 ermöglicht zusätzlich die Erfassung der Sensortemperatur und damit eine verbesserte Bewertung der Messbedingungen.
Das CM4 ist besonders für Sonnensimulationsprüfungen unter erhöhten Temperaturen geeignet.
Typische Prüflinge sind Fahrzeuge, Cockpits, Instrumententafeln, Displays, Elektronik, Kunststoffe, Lacke, Beschichtungen und weitere technische Komponenten.
Für die Homogenitätsmessung eines Sonnensimulators kann die Bestrahlungsstärke an mehreren definierten Positionen der Prüffläche gemessen werden.
Dadurch können minimale, maximale und mittlere Bestrahlungsstärke sowie lokale Abweichungen innerhalb der Prüffläche bestimmt werden.
Das CM4 kann als einzelner Sensor oder als Bestandteil eines kompletten Bestrahlungsmesssystems eingesetzt werden.
Mögliche Komponenten sind:
- CM4 Hochtemperatur-Pyranometer
- Messverstärker
- Datenlogger
- DAQ-System
- Temperaturerfassung
- Auswertesoftware
- automatisierte Messsysteme
BF Engineering unterstützt bei der Integration geeigneter Bestrahlungsmesstechnik in Klimakammern, Sonnensimulationsanlagen und industrielle Prüfstände.
Neben der Integration der Messtechnik übernimmt BF Engineering auf Wunsch auch die Vermessung, Homogenitätsprüfung und Kalibrierung von Sonnensimulationsanlagen und Bestrahlungsprüfständen.
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