Luft- & Raumfahrt
Auf der Erde geprüft. Für den Einsatz darüber hinaus.
Sonneneinstrahlung, wechselnde Temperaturen und besondere Umgebungsbedingungen stellen hohe Anforderungen an Flugzeuge und Raumfahrtsysteme. Bereits während der Entwicklung muss untersucht werden, wie Materialien, Komponenten und komplette Baugruppen auf diese Belastungen reagieren.
Bestrahlungsprüfungen machen ausgewählte Einflüsse gezielt nachstellbar. Je nach Anwendung stehen die Erwärmung durch Sonnenstrahlung, definierte Infrarot-Wärmelasten oder die Kombination mit einer kontrollierten Prüfumgebung im Mittelpunkt. In der Raumfahrt kommen thermische Prüfungen unter Vakuumbedingungen hinzu.
BF Engineering entwickelt Bestrahlungslösungen für anspruchsvolle Prüfaufgaben in der Luft- und Raumfahrt. Die Auslegung richtet sich nach dem Prüfling, den geforderten Strahlungseigenschaften und der Einbindung in die vorhandene Testumgebung.
Vier Anwendungsbereiche. Unterschiedliche Anforderungen.
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Flugzeuge
Solare Belastung am Boden gezielt untersuchen
Sonnensimulation für die Untersuchung von Cockpit, Verglasung, Oberflächen und ausgewählten Flugzeugkomponenten. Definierte Bestrahlungsbedingungen unterstützen den Vergleich unterschiedlicher Materialien und Konstruktionsvarianten.
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Satelliten
Thermische Belastungen für den Orbit nachstellen
Infrarot-Bestrahlung für definierte Wärmelasttests an Satellitenstrukturen, Komponenten und thermischen Schutzsystemen. Mit der Samara-Anlage zeigt BF Engineering eine realisierte Lösung für diesen Anwendungsbereich.
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Raumfahrzeuge
Rover, Lander und Missionshardware auf ihre Umgebung vorbereiten
Bestrahlungsprüfungen unterstützen die Untersuchung thermischer Vorgänge an Explorationssystemen und wissenschaftlicher Hardware. Die Prüfbedingungen werden auf die jeweilige Mission und Entwicklungsaufgabe abgestimmt.
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Vakuumkammern
Strahlung und Vakuum in einer Prüfumgebung zusammenführen
Die Kombination aus Vakuum, temperierten Kammerflächen und definierter Bestrahlung ermöglicht die Untersuchung des thermischen Verhaltens von Raumfahrtkomponenten und Systemen.
Clientes que confían en nosotros
Ver todas las referenciasSonnensimulation für Flugzeuge
Wenn intensive Sonne auf komplexe Technik trifft
Ein Flugzeug ist bereits am Boden unterschiedlichen thermischen Belastungen ausgesetzt. Sonnenstrahlung trifft auf Rumpf, Verglasung und Außenbauteile. Für die Entwicklung stellt sich die Frage, wie sich diese Belastung auf Oberflächentemperaturen, den Innenraum und empfindliche Komponenten auswirkt.
Sonnensimulation ermöglicht es, ausgewählte Bestrahlungsbedingungen gezielt nachzustellen. Dadurch können Materialien, Beschichtungen und Baugruppen unter vergleichbaren Bedingungen untersucht werden. Solar- und UV-Bestrahlungsprüfungen werden auch im Bereich der Luftfahrtkomponenten eingesetzt.
Die Bestrahlungseinrichtung wird auf die Größe des Prüflings und die jeweilige Messaufgabe abgestimmt – von einzelnen Komponenten bis zu großflächigen Prüfaufbauten.
- Prüfaufgaben
Die Wirkung solarer Belastung verstehen
Je nach Entwicklungsaufgabe können die Erwärmung ausgewählter Oberflächen, das Verhalten von Verglasungen oder die Funktion bestrahlter Komponenten untersucht werden.
Dabei ist zwischen einer thermischen Prüfung und einer Untersuchung lichtbedingter Materialveränderungen zu unterscheiden. Beide Aufgaben stellen unterschiedliche Anforderungen an Spektrum, Bestrahlungsdauer und Umgebungsbedingungen. Weiss Technik – Environmental Simulation
Mögliche Untersuchungsschwerpunkte:
- Temperaturverteilung an bestrahlten Oberflächen
- Einfluss unterschiedlicher Verglasungen und Beschichtungen
- Erwärmung von Cockpit- und Kabinenbereichen
- Verhalten ausgewählter Komponenten unter Bestrahlung
- Vergleich von Material- und Konstruktionsvarianten
- Bestrahlung
Die Prüfaufgabe bestimmt die Lichtquelle
Für thermische Untersuchungen steht der Energieeintrag in den Prüfling im Mittelpunkt. Bei Materialprüfungen kann zusätzlich die spektrale Zusammensetzung entscheidend sein.
Die Bestrahlung muss deshalb anhand des konkreten Prüfverfahrens ausgelegt werden. Eine hohe Bestrahlungsstärke allein beschreibt noch nicht, ob eine Anlage für die gewünschte Untersuchung geeignet ist.
- Systemaufbau
Große Geometrien brauchen eine abgestimmte Anordnung
Bei Flugzeugprüfungen beeinflussen Rumpfform, Flügel, Verglasung und Anbauten die Zugänglichkeit und die bestrahlten Bereiche. Für die Auslegung müssen daher Zielbereiche, Abstände und mögliche Abschattungen berücksichtigt werden.
Leuchtenpositionen, Tragstruktur und Servicezugang werden gemeinsam mit dem verfügbaren Bauraum geplant. Bei Komponentenprüfungen kann ein entsprechend kompakterer Aufbau sinnvoll sein.
- Messung
Bestrahlung und Temperatur gemeinsam bewerten
Für einen aussagekräftigen Versuch werden sowohl die Bestrahlungsbedingungen als auch die Reaktion des Prüflings erfasst.
Dazu gehören eine definierte Messgeometrie, geeignete Messstellen und dokumentierte Ausgangsbedingungen. Die Temperatur an einem Bauteil und die einfallende Bestrahlungsstärke sind unterschiedliche Messgrößen und müssen entsprechend ermittelt werden.
- Integration
Passend zu Ihrer Prüfumgebung
Vor der Integration werden Prüflingsabmessungen, Bestrahlungsbereiche, Leistungsversorgung und Bedienabläufe festgelegt. Hinzu kommen die Schnittstellen zu vorhandenen Prüfständen und die Anforderungen an Schutz- und Freigabefunktionen.
BF Engineering stimmt die Bestrahlungslösung auf diese Randbedingungen ab.
Infrarot-Bestrahlung für Satelliten
Definierte Wärmelasten für anspruchsvolle Raumfahrtprüfungen
Das thermische Verhalten eines Satelliten ist Teil seiner Funktionsfähigkeit. Wärme aus dem Betrieb der Systeme und äußere Strahlungseinflüsse müssen durch das thermische Design berücksichtigt werden. Dazu gehören beispielsweise Isolierungen, Radiatoren und Heizsysteme.
Unter Vakuumbedingungen entfällt die konvektive Wärmeübertragung durch umgebende Luft. Wärmeleitung über Verbindungen und der Strahlungsaustausch gewinnen dadurch besondere Bedeutung. Thermovakuumprüfungen unterstützen die Überprüfung des thermischen Designs vor dem Einsatz.
Infrarot-Bestrahlung kann dabei zur gezielten Aufprägung definierter Wärmelasten eingesetzt werden. BF Engineering hat für das Samara Space Center eine entsprechende Anlage realisiert.
- Prüfaufgaben
Thermisches Verhalten unter kontrollierten Bedingungen untersuchen
Die Prüfung kann sich auf einzelne Komponenten, Strukturen oder das Zusammenspiel mehrerer Baugruppen beziehen. Relevant sind unter anderem Temperaturverteilungen und thermisch bedingte Verformungen.
Die konkrete Belastung wird aus der Prüfaufgabe und dem thermischen Modell abgeleitet.
Mögliche Untersuchungsschwerpunkte:
- Temperaturverteilungen an Strukturen und Baugruppen
- Verhalten thermischer Schutz- und Isolationssysteme
- Thermisch bedingte Ausdehnungen und Verformungen
- Funktion ausgewählter Komponenten unter Wärmelast
- Vergleich von Messdaten und thermischen Berechnungsmodellen
- Bestrahlung
Infrarot-Wärmelast und Sonnenspektrum gezielt unterscheiden
Infrarotstrahler dienen dazu, Wärmeenergie definiert auf den Prüfling aufzubringen. Damit können thermische Randbedingungen für geeignete Prüfaufgaben nachgebildet werden.
Eine solche IR-Prüfung bildet nicht automatisch das vollständige Sonnenspektrum außerhalb der Atmosphäre ab. Wenn spektrale AM0-Bedingungen benötigt werden, muss die Sonnensimulation entsprechend spezifiziert werden. ESA-Prüfanlagen unterscheiden ebenfalls zwischen Sonnensimulation und Infrarot-Bestrahlung.
- Systemaufbau
Strahleranordnung passend zur Prüflingsgeometrie
Die Anordnung der Strahler bestimmt, welche Bereiche des Prüflings mit welcher Wärmelast beaufschlagt werden können. Geometrie, Abstände und Abschattungen sind deshalb zentrale Auslegungsgrößen.
Je nach Prüfkonzept können unterschiedliche Bestrahlungsbereiche erforderlich sein. Deren Aufteilung und Regelung werden anhand der gewünschten thermischen Randbedingungen festgelegt.
- Messung
Messdaten für die Bewertung des thermischen Designs
Temperaturmessstellen und die Erfassung der Prüfbedingungen bilden die Grundlage für die Auswertung. Besonders wichtig sind nachvollziehbare Messpositionen und die zeitliche Zuordnung zu den jeweiligen Belastungsphasen.
So können Temperaturverläufe und räumliche Unterschiede untersucht und mit den zugrunde liegenden Berechnungen verglichen werden.
- Integration
Bestrahlungstechnik als Teil des Gesamtprüfstands
Bei der Integration werden Bestrahlungseinrichtung, Prüflingsaufnahme, Messsystem und Kammerumgebung gemeinsam betrachtet. Für vakuumseitig eingesetzte Komponenten sind außerdem die jeweiligen Anforderungen an Werkstoffe, Leitungen und Wärmeabfuhr zu berücksichtigen.
Die Ausführung wird anhand des vorhandenen Prüfstands und des geplanten Testprogramms abgestimmt.
Bestrahlungsprüfungen für Raumfahrzeuge
Vom Rover bis zum Lander: thermische Bedingungen vor der Mission untersuchen
Rover, Lander und wissenschaftliche Raumfahrthardware müssen unter den Bedingungen ihres späteren Einsatzortes funktionieren. Welche Belastungen relevant sind, hängt von der Mission ab: Eine Reise durch den Weltraum stellt andere Anforderungen als der Betrieb auf einer Planetenoberfläche.
Bestrahlungsprüfungen unterstützen die Untersuchung von Aufheizung, Temperaturverteilung und thermischem Systemverhalten. Je nach Prüfziel werden sie mit einer klimatisierten Kammer, reduziertem Druck oder einer Thermovakuumumgebung kombiniert.
Dass Sonnensimulation auch bei Roverprüfungen eingesetzt wird, zeigt die dokumentierte Vorbereitung der thermischen Tests des Marsrovers Curiosity.
- Prüfaufgaben
Die Mission gibt die Randbedingungen vor
Bei Explorationssystemen müssen Bestrahlung, Temperatur, Druck und Betriebszustand passend zum jeweiligen Missionsszenario ausgewählt werden. Ein Marsoberflächentest und eine Prüfung für den Einsatz im freien Weltraum benötigen unterschiedliche Umgebungsbedingungen. NASA dokumentiert entsprechende Unterschiede bei Rover-Systemtests.
Mögliche Untersuchungsschwerpunkte:
- Aufheizung bestrahlter Strukturen und Gehäuse
- Temperaturverteilung im Gesamtsystem
- Verhalten empfindlicher Instrumente und Elektronikbereiche
- Funktion während definierter thermischer Betriebsphasen
- Überprüfung und Weiterentwicklung thermischer Modelle
- Bestrahlung
Sonnenbelastung auf den Einsatzort abstimmen
Bestrahlungsstärke und Spektrum richten sich nach der geplanten Untersuchung. Hinzu kommen Einstrahlrichtung, Expositionsdauer und mögliche Wechsel zwischen beleuchteten und verschatteten Phasen.
Die Auslegung sollte daher vom Missions- und Prüfprofil ausgehen. Die Sonnenbedingungen am Boden der Erde sind nicht automatisch die richtigen Referenzbedingungen für eine andere planetare Umgebung.
- Systemaufbau
Kompakte Kammern für gezielte Entwicklungsversuche
Für einzelne Instrumente, Baugruppen und kompakte Demonstratoren kann ein überschaubarer Prüfaufbau sinnvoll sein. Wichtig sind ausreichend Platz für den Prüfling, eine passende Bestrahlungsgeometrie und zugängliche Messstellen.
Bewegliche Leuchtenanordnungen können unterschiedliche Einstrahlrichtungen ermöglichen. Die BRNO-Referenz von BF Engineering zeigt eine Forschungsanlage zur Nachbildung veränderlicher Sonnenstände; sie ist kein Nachweis einer dort durchgeführten Roverprüfung.
- Messung
Thermische Reaktionen im Betriebsablauf erfassen
Neben den Temperaturen ist der Betriebszustand des Prüflings für die Auswertung wichtig. Ein aktives Instrument kann andere thermische Bedingungen erzeugen als dieselbe Baugruppe im abgeschalteten Zustand.
Messdaten sollten deshalb mit den jeweiligen Bestrahlungs- und Funktionsphasen verknüpft werden. So lassen sich Ergebnisse gezielt für die Bewertung des thermischen Designs nutzen.
- Integration
Vom Demonstrator zum abgestimmten Prüfkonzept
Am Anfang stehen die Abmessungen des Prüflings und die gewünschte Aussage des Versuchs. Daraus ergeben sich Anforderungen an Bestrahlungsfläche, Kammerumgebung, Instrumentierung und Bedienung.
BF Engineering unterstützt die Auslegung der passenden Bestrahlungstechnik und deren Abstimmung mit der vorgesehenen Prüfumgebung.
Sonnensimulation in Vakuumkammern
Strahlung, Vakuum und thermische Randbedingungen zusammenführen
Eine Vakuumkammer ermöglicht die Untersuchung von Hardware bei reduziertem Umgebungsdruck. Für Raumfahrtprüfungen wird sie häufig um temperierte Kammerflächen und eine gezielt eingebrachte Strahlungsbelastung ergänzt.
Das Zusammenspiel dieser Systeme bestimmt die thermischen Randbedingungen am Prüfling. So lassen sich beispielsweise Temperaturverteilungen, thermische Gleichgewichtszustände und das Verhalten während definierter Temperaturzyklen untersuchen. Entsprechende Prüfkonzepte werden unter anderem bei ESA und DLR eingesetzt.
Bei der Auslegung steht deshalb die gesamte Prüfumgebung im Mittelpunkt: Kammer, Bestrahlung, thermische Abschirmung, Prüflingsaufnahme und Messtechnik müssen zusammenpassen.
- Prüfaufgaben
Thermisches Verhalten unter Vakuumbedingungen bewerten
Thermovakuumprüfungen untersuchen Hardware unter einer Kombination aus reduziertem Druck und thermischen Randbedingungen.
Bei Thermal-Balance-Tests stehen Wärmebilanz und Temperaturverteilung im Mittelpunkt. Bei thermischen Zyklusprüfungen wird das Verhalten während festgelegter warmer und kalter Phasen untersucht.
Typische Prüfziele:
- Untersuchung thermischer Gleichgewichtszustände
- Bewertung von Temperaturverteilungen
- Funktionsprüfungen während thermischer Zyklen
- Überprüfung thermischer Berechnungsmodelle
- Untersuchung von Komponenten und integrierten Systemen
- Bestrahlung
Optischer Zugang für definierte Strahlung
Sonnensimulation kann über einen dafür ausgelegten optischen Zugang mit der Vakuumkammer gekoppelt werden. Reale Anlagen nutzen beispielsweise ein Quarzfenster oder eine angeschlossene optische Kammer.
Für die Auslegung sind unter anderem das gewünschte Spektrum, die Strahlungsintensität, die beleuchtete Fläche und die Strahlgeometrie relevant. Die optischen Eigenschaften des Zugangs müssen dabei berücksichtigt werden.
- Systemaufbau
Kammer und Bestrahlung gemeinsam betrachten
Eine Thermovakuumanlage kann aus der druckdichten Kammer, Pumpensystemen, temperierten Innenflächen, einer Prüflingsaufnahme und optischen oder elektrischen Zugängen bestehen.
Temperierte Innenflächen, sogenannte Shrouds, schaffen definierte thermische Umgebungsbedingungen. Die Sonnensimulation ergänzt eine gerichtete Strahlungsbelastung. Welche Kombination benötigt wird, ergibt sich aus dem Prüfprofil.
- Messung
Die Bedingungen am Prüfling nachvollziehbar erfassen
Für die Auswertung werden Kammerzustand, Temperaturen und gegebenenfalls Bestrahlungsgrößen gemeinsam betrachtet.
Messstellen und Leitungsführung müssen zum Prüfaufbau passen. Auch die Instrumentierung kann den Wärmehaushalt des Prüflings beeinflussen, etwa durch Wärmeleitung über Kabel. Diese Einflüsse sind bei der Planung zu berücksichtigen.
- Integration
Klare Schnittstellen für ein funktionierendes Gesamtsystem
Für die Integration der Bestrahlung werden optische Zugänge, Einbaupositionen, Versorgung und Bedienabläufe festgelegt. Hinzu kommen die Abstimmung mit Pumpbetrieb, thermischer Konditionierung und Schutzfunktionen.
Ob eine externe Lichtquelle, vakuumseitige IR-Technik oder eine Kombination geeignet ist, hängt von der Prüfaufgabe ab. Die konkrete Ausführung wird mit dem Kammerhersteller und dem Betreiber abgestimmt.
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